Emir - Eros vom Scillawald
Emir - Eros                    vom Scillawald

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Veronica & Jürgen Mahl
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In Memory

Mama "Frekkja" (li) Raysha vom Alten Feuerwehrturm ist über die Regenbrücke gegangen - sie fehlt uns! Wir sind froh und stolz, dass ihr tolles Wesen, ihr Charakter und ihr liebevolle Art sich mitzuteilen an unserem Eros und an all ihre Nachkommen weitervererbt wurde. Dank an diese wundervolle Hündin! - 22.12.2014 - die Nachricht macht uns sehr traurig!

 

Um in dieser Welt zu leben, muss man fähig sein, drei Dinge zu tun: Lieben, was sterblich ist, es mit aller Kraft festhalten, wissend, dass das eigene Leben davon abhängt, und wenn die Zeit kommt, es loszulassen, loslassen. (Mary Oliver)

Pascha von Hanauer Land

Pascha´s Lebensgeschichte

“Was vergangen kehrt nicht wieder, aber ging es leuchtend nieder, leuchtets lange noch zurück!”

...wie schon gesagt, fiel die Wahl auf einen Mittelspitz. Margret Brudy, Züchterin von Pascha, fragte mich am Telefon, ob ich einen Welpen zur Zucht haben möchte, oder ob es auch ein “Liebhabertier” sein kann. Sie hätte da nämlich einen kleinen Rüden mit weissem Brustfleck. Ja, der sollte es sein und wir gingen mal schauen. Pascha (Name stand damals noch nicht fest) lag in der hinteren Ecke und beobachtete seine Geschwister wie sie uns umwarben. Er fand dass alles doof und hatte keinerlei Interesse an dem “Welpen-Kram”. Frau Brudy nahm ihn hoch und gab ihn mir und es war sofort Liebe auf den ersten Blick. Da er sich so hochnässig verhielt, sollte er Pascha heißen. Wir holten ihn dann am 15. Mai 1992 nach Hause. Meine damaligen Chefs, Heike und Winfried, erlaubten mir, den Hund mit ins Büro zu nehmen. Somit gingen wir früh morgens um 8.00 Uhr zur Arbeit und um 17.00 Uhr nach Hause. Die Mittagspause diente natürlich dem Hundespaziergang. Wir teilten uns das Büro noch mit einem Berner Sennenhund, dem Teddy. Mit dem wuchs er auf und sie wurden die besten Freunde.

Er war von Anfang an sehr gelehrig und lernte unsagbar viele Kunststücke. So hatten wir im Dezember 1996 unseren ersten Fernsehauftritt bei “Rudi’s Hundeshow” und wir spielten zusammen gleich mal 1.000,- DM ein. Das TV-Fieber boomte und wir bewarben uns weiter. Die nächste Station war dann bei Sat1 “Hamster TV” mit Thomas Koschwitz.

Zwischendurch bestanden wir die Begleithunde- und die Wachhundeprüfung mit Bravur.

2000 war ich in anderen Umständen und alle meinten, der Pascha würde eifersüchtig werden, wenn  Fabio auf die Welt kommt. Nein, dem war nicht so. Er lag immer bei der Wiege und war da, wo ich war. Wo sonst. Mittlerweile war er 8 Jahre  und im besten Alter. Er hat uns nie Kummer bereitet. Hat nie was kaputt gemacht, oder mal nicht gehört. Er war innerhalb 3 Tagen Stubenrein und überhaupt folgte er immer aufs Wort. Leine war eine Seltenheit.

Dann kam das Jahr, das unser Leben veränderte. Das Jahr 2006. Pascha wurde krank. Sonntags waren wir noch im Schwarzwald und Pascha sauste den Berg hoch und runter. Er rannte mit seinen 14 1/2 Jahren noch 3m vor dem Fahrrad, sodass ich ihn einbremsen musste. Mittwochs danach schlief er viel und Donnerstags wollte er nicht so richtig Gassi gehen. Wir verstanden uns Inn- und auswendig. Er schaute mich an und ich wusste, was los war. Pascha war krank. Wir fuhren zum Tierarzt und er nahm Blut. Schon beim Blutnehmen verzog mein Tierarzt das Gesicht und sagte: “hmm, das Blut sieht nicht gut aus”. Pascha sollte über Nacht in der Klinik bleiben und stabilisiert werden, bevor wir weitere Untersuchungen anstrebten. Morgens dann die grauenhafte Nachricht: Leber- und Milztumor, zwei weitere in der Bauchdecke, ein Tumor geplatzt. Lebenserwartung: 2 Stunden.

Mein Mann kam früher von der Arbeit nach Hause (er hatte ja Geburtstag) und so fuhren wir zum Tierarzt und gingen den letzten Weg mit unserem Pascha. Am 31.10.2006 schlief er um 13.25 Uhr für immer in meinen Armen ein.

Er wird unvergessen in unseren Herzen sein.

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